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Schutzhund – spielerisch den Trieb ausleben

Das Wort Schutzhund ruft bei vielen Menschen negative Empfindungen hervor. „Scharf machen“, Aggressionstraining und ähnliche Schlagworte sind Ursache. Allerdings hat eine Schutzhundeausbildung, wie sie heute üblicherweise angeboten wird, nichts mit dem Abrichten auf den Menschen oder mit der Förderung von Aggressivität gemein. Zwar gibt es all diese Dinge, aber sie sind auf das Fehlverhalten einzelner Halter zurückzuführen.

Der Schutzhund ist vielmehr ein trainierter Hund, der seine Triebe spielerisch ausleben kann und dabei unter dem direkten Kommando seines Halters steht. Ein solcher Hund lernt, mit seinen Fähigkeiten und Kräften umzugehen, er lernt Gelassenheit und richtiges Verhalten. Die Ausbildung zum Schutzhund ist deshalb eher dem Hundesport zuzurechnen. Eine Ausnahme ist der zivile Schutzhund, der beispielsweise bei Sicherheitsorganisationen wie Grenzschutz und Polizei eingesetzt wird. Hier lernt der Hund tatsächlich, Menschen auch mit Beißen zu stellen.

Das Training des Hundes und die Prüfung zum Schutzhund tragen heute dazu bei, den Hund angemessen zu beschäftigen und seine Fähigkeiten zu unterstützen. In dem Sinne ist eine Ausbildung zum Schutzhund sogar ein Kriterium zur Zuchtauswahl. Zu den trainierten Fähigkeiten gehören unter anderem das Verfolgen einer Fährte, das Revieren (mit Stellen eines Eindringlings) und das Freifolgen (Apportieren) auch über Hindernisse. Wesentlich ist aber auch die Unterordnung des Hundes, also sein Gehorsam.

Ein gut trainierter Schutzhund ist in der Lage, selbst unter Stresseinwirkung ruhig zu bleiben und auf das Wort seines Halters zu hören. Je nach Ausbildungsstand ist der Schutzhund ein guter Wachhund oder Helferhund, der im entscheidenden Augenblick das Gelernte richtig umsetzen kann.

Angebote rund um die Hundeausbildung: