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Einsatzbereiche für den Schutzhund

Das gängige Bild eines Schutzhundes bei der Ausbildung ist das Zufassen und Festbeißen an einem stark gepolsterten Schutzarm. Dieses lange Training beim Hundesport macht aus einem Hund ein Schutzhund. Allerdings im sportlichen Sinne. Der Schutzhund ist in der Lage, Haus, Hof und Halter zu schütze – eher im Sinne einer Abschreckung von Eindringlingen.

Wenn es um Schutzhunde im Sinne eines Begleiters von Sicherheitskräften geht, ist eine besondere Vertiefung der Ausbildung notwendig. Diese Schutzhunde sind noch stärker trainiert und geschult, die Charakterzüge und die Unterordnung gewinnen weiter an Bedeutung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Tiere kein Futter von Fremden annehmen dürfen, um nicht durch „gefährliche Leckerbissen“ außer Gefecht gesetzt zu werden. Für den Einsatz ist es weiterhin notwendig, dass der Schutzhund Situationen einzuschätzen lernt, um nicht nur seiner Aufgabe nachzukommen, sondern sich ggf. selbst schützen zu können. Ein so ausgebildeter sogenannter ziviler Schutzhund hat die optimalen Voraussetzungen, als solcher auch eingesetzt zu werden.

Ein Schutzhund kann auch ohne Spezialisierung auf einen Fährten- oder Spürhund viele Aufgaben übernehmen. Abschreckend und effektiv ist ein Schutzhund beispielsweise als Wachhund von besonderen Geländen sowie Wohn- oder Firmenobjekten. Als präventive Maßnahme ist der Einsatz eines Schutzhundes hier sehr sinnvoll. Im Zweifelsfall sind diese besonders ausgebildeten Hunde aber auch in der Lage, Eindringlinge zu stellen und festzusetzen. Auch auf einen Angriff auf den Halter bzw. das Wachpersonal wird der Schutzhund entsprechend reagieren.

Die abschreckende Wirkung eines Schutzhundes ist nicht nur deshalb so groß, weil es sich um gut trainierte Hunde handelt, sondern um typische Wachhunderassen. Denn als Schutzhund wird gerne ein Schäferhund, Dobermann, Rottweiler oder Hovawart eingesetzt. Auch als untrainierte Hunde erwecken diese Tiere keinen besonders einladenden Eindruck auf Eindringlinge.

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